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Fingerabdrücke sichern

Fingerabdrücke sind extrem individuell. Obwohl sie jede Person hat, sind Fingerabdrücke doch bei jedem Menschen anders.

Was Fingerabdrücke so besonders macht und wie sie gesichert werden, lesen Sie hier.

Was sind Fingerabdrücke?

Fingerabdrücke sind die Abdrücke auf den Kuppen der Finger. Sie sind bei jedem Menschen vorhanden. Genauer gesagt sorgen die Papillarleisten für den unverwechselbaren Abdruck auf der Haut.

Besonderheiten des Fingerabdrucks

Fingerabdrücke haben eine spezielle Besonderheit. Kein Fingerabdruck sieht so aus wie der andere. Das bedeutet, dass jeder individuelle Papillarlinien an den Fingern hat.

Auch wenn Sie glauben, Ihre Abdruckspuren sähen denen anderen ähnlich, so sind sie doch zu unterscheiden. Selbst eineiige Zwillinge haben nicht denselben Fingerabdruck. Deshalb sind diese Spuren für Behörden wie der Polizei von großer Bedeutung.

Es gibt Krankheiten, bei denen die Betroffenen keine Fingerprints besitzen, oder sich diese nicht komplett ausbilden. Die Anzahl der Personen, die unter solch einem Gendefekt leiden, ist jedoch verschwindend gering.

Einsatz von Fingerabdrücken

Fingerprints kommen immer dort zum Einsatz, wo die Identität einer Person festzustellen ist. Doch auch im Alltag nehmen sie eine immer wichtiger werdende Rolle ein.

Bei Behörden

Immer mehr Behörden nehmen den Fingerabdruck in ihre Datenbanken auf. Das liegt daran, dass er zu den biometrischen Daten gehört. Anhand derer lassen sich Menschen einfacher identifizieren.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nimmt neben Bildern auch digitale Fingerabdrücke auf. Ohne diese Daten wird kein Aufenthaltstitel ausgegeben. Auf diese gespeicherten biometrischen Daten können beispielsweise der Zoll und die Ausländerbehörden zurückgreifen.

Viele Länder erfassen seit einiger Zeit digitale Fingerabdrücke bei der Ausstellung von neuen Dokumenten. Darunter zählen zum Beispiel Personalausweise und Reisepässe.

Bei der Polizei

Die Polizei hat ein großes Interesse an Fingerabdrücken. So ließen sich schon viele Fälle mithilfe von Fingerabdruckspuren aufklären.

Denn viele Täter hinterlassen Fingerspuren am Tatort. Gelingt es den Technikern diese sichtbar zu machen, führt dies zu einem erheblich Gewinn an neuen Erkenntnissen. Die Strafverfolgungsbehörden unterhalten eine Datenbank mit Abdrücken von Personen, die bereits erkennungsdienstlich behandelt wurden. Mit dieser Datenbank lassen sich Spuren überprüfen und abgleichen.

Im Privatleben

Immer mehr elektronische Geräte verfügen über einen Scanner, mit dem man seine Fingerabdrücke einliest. Damit lassen sich Smartphones und Tablets einfacher entsperren. Zudem bietet dieses Verfahren eine weitere Sicherheitsstufe.

Fingerabdrücke nehmen

Es gibt verschieden Möglichkeiten, Fingerabdrücke sichtbar zu machen und zu konservieren. Generell gilt, dass Fingerabdrücke auf unterschiedlichen Oberflächen besser oder schlechter zu erkennen sind. Sie lassen sich beispielsweise auf Glas gut sichern, während Holz je nach Oberfläche nicht so geeignet ist.

Ein sehr bekanntes Verfahren um Fingerabdrücke zu nehmen, ist das Bearbeiten mit einem speziellen Pulver.

  1. Abdruck des Fingers au einer glatten Fläche sicherstellen.
  2. Der Spurenträger wird daraufhin mit einem speziellen Pulver bestäubt. Zur Verteilung ist ein Pinsel hilfreich.
  3. Im nächsten Schritt klebt man vorsichtig eine Folie über den zu sichernden Abdruck.
  4. Die sich nun auf der Folie befindlichen Spuren lassen sich auf einen beliebigen Spurenträger übertragen.

Spuren auf Papier sichern

Papier ist kein wirklich guter Träger für Spuren. Das liegt daran, dass Papier aus Holz besteht und eine saugende Oberfläche hat.

Wer glaubt, jemand habe auf einem Brief einen Abdruck hinterlassen, nur weil er ihn flüchtig angefasst hat, irrt oft. Sicher – der berühmte Fettfinger lässt sich gut sehen. Doch hat jemand seine Hände vorher gewaschen, finden sich oft keine Spuren auf dem Blatt, wenn die Person dieses nicht lange genug festgehalten hat.

Um die Abdruckspuren auf Papier zu sichern, bearbeiten unsere Experten dieses mit Ninhydrin. Das ist eine schwach giftige Flüssigkeit, mit deren Hilfe die vorher unsichtbaren Spuren eingefärbt werden. So sind sie dann sichtbar.

Wir reden hier auch von latenten Fingerabdrücken, die nur mit viel Aufwand und neuester Technik zu sichern sind. Dieses Bild lässt sich dann digital sichern.

Oft finden sich nur Teilabdrücke, die dann von einem Daktyloskopen zu begutachten sind. Dieser stellt anschließend fest, ob Identität zu einer Vergleichsspur besteht.

Detektive untersuchen Abdrücke

Auch für Detekteien spielen Fingerabdrücke eine große Rolle.

Unsere Experten sind Ihnen dabei behilflich, wenn Sie Fingerabdrücke nehmen lassen müssen oder einen Vergleich benötigen.

Wenn Sie weitere Informationen zum Thema benötigen, nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf.

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